Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul!

Nach dem Motto habe ich neulich einem Kumpel einen alten und großen Plotter abgenommen, den er los werden wollte. Nun steht das Ding in meiner Diele seit einem halben Jahr und ich habe es noch nicht einmal benutzt. Letztes Wochenende war mir das dann zu blöd und ich habe mich dran gemacht das Ding zum Laufen zu bringen. Nach etwa einem halben Tag hatte ich dann auch alles soweit eingerichtet und angeschlossen (da muss man erst einmal wieder die passenden Kabel und Adapter finden).

Nun stellte sich die nächste Herausforderung mir in den Weg… Ich hatte kein Papier. Bei Staples konnte ich auch nicht das richtige finden, geschweige denn bei Kaufhof oder ähnlichen Geschäften.

Ergo musste mal wieder das Internet herhalten. Insbesondere wenn es darum geht ausgefallene Dinge zu beschaffen habe ich es echt schätzen gelernt. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und nach ca. 15 Minuten auch schon einen Papierdiscounter gefunden, bei dem ich das passende Format bestellen konnte.  Zwei Tage später war das Papier auch da und siehe es passt einwandfrei. Heute habe ich dann das erste mal mit dem Plotter gedruckt. Und was? Richtig ein neues Spielfeld für unsere Risiko-Spielabende. Das wird noch auf eine Holzplatte geklebt und dann kann es losgehen.

In diesem Sommer komme ich leider nicht so recht dazu Urlaub zu machen.

Umso schöner ist es den großen Urlaub für das nächste Jahr zu planen. Dabei habe ich mir überlegt, wie ich wohl in Zukunft Urlaub machen kann, ohne die Umwelt stark zu belasten. Grundsätzlich bin ich eh der Typ der lieber in den Norden reist, anstatt am Strand des Mittelmeeres zu liegen. Das habe ich zweimal ausprobiert und bin dabei kläglich gescheitert. Spätestens am dritten Tag halte ich es nicht mehr aus und ich versuche das Hinterland wandernd zu erkunden. Doch dazu ist es häufig zu heiß und macht dann auc nicht so richtig Laune.

Im nächsten Jahr könnte ich mir vorstellen mit einem Faltboot wie hier im Blog zu sehen eine Tour in Schweden zu machen. So ein Boot kann man auch bequem in der Bahn transportieren und benötigt kein Auto mit Dachgepäckträger. Habe sogar von Leuten gelesen die Ihr Faltboot in den Flieger genommen haben und nach Canada geflogen sind. Am idealsten fände ich es, wenn ich auch noch ein Klapprad mit Anhänger hätte. Dann könnte ich das Faltboot mit dem Anhänger am Fahrrad bei längeren Landpassagen transportieren.

Mal wieder ein Thema mit dem ich mich in den nächsten Monaten beschäftigen kann :-)

Muss mal bei meiner besseren Hälfte ein bischen Budget für das Projekt frei machen. So ein Faltboot kostet neu doch schon eine ganze Menge Geld. Allerdings kann man es dann auch über einige Jahrzehnte nutzen wenn man es gut pflegt.

Wir alle nutzen es ausgiebig, egal ob als Treibstoff, als Brennstoff für die Heizung, in Form von Plastik von Kleidung oder gar in Medikamenten. Der Verbrauch von Erdöl erstreckt sich also auf weitaus mehr Bereiche als nur als Treibstoff oder Brennstoff. Doch wie viel Öl wird eigentlich weltweit pro Jahr verbraucht und wie groß sind die Reserven?

Verbrauch:

2008 wurden laut Wikipedia rund 3.910 Millionen Tonnen Erdöl verbraucht. Die 20 größten Verbraucher (Staaten) waren dabei für 76% des Verbrauches verantwortlich. Dabei steigt der Verbrauch an Erdöl weiterhin konstan an. Von einer Stagnation oder einem Rückgang des Verbrauches ist nichts zu merken. Dies liegt sicherlich auch daran, dass aufstrebende Volkswirtschaften und Schwellenländer mit steigendem Wohlstand auch mehr Erdöl verbrauchen. Dieser Effekt überwiegt die Einsparbemühungen in den Industrieländern bei weitem. Doch wer möchte es diesen Schwellenländern verdenken. Zu lange wurde der Verbrauch von Erdöl mit der Steigerung von Lebensqualität und Wohlstand gleichgesetzt.

Reserven:

Die Reserven von Erdöl scheinen auf den ersten Blick nicht kleiner zu werden. Genauso verkaufen Lobby-Verbände, Erdölförderfirmen und andere Interessensverbände die Lage bei den Erdölreserven.

Zuerst müssen wir jedoch unterscheiden zwischen Ressourcen und Reserven. Die Ressourcen an Erdöl stellen alle bekannten und unbekannten Lagerstätten dar, egal ob sie sich wirtschaftlich ausbeuten lassen oder nicht. Unter Reserven versteht man die Lagerstätten die heute bekannt sind, und die sich wirtschaftlich ausbeuten lassen. Die weltweiten Reserven betragen zur Zeit etwa 160.000 Millionen Tonnen. Die Menge der Reserven hängt also stark davon ab, wie schnell neue Lagerstätten entdeckt werden und wie wirtschaftlich die Ausbeutung bekannter Lagerstätten ist (Ölpreis, neue Technologien…).

Wenn wir die jetzigen Reserven an Erdöl durch den heutigen Verbrauch teilen ergibt sich also, das wir noch für ca. 40 Jahre Erdöl haben werden. Die meisten Menschen von uns, die noch unter 50 sind werden also das Ende des “Erdölzeitalters” erleben. Ob sich dieses Szenario auf den Punkt genau so entwickelt kann natürlich niemand sagen, dazu müsste man sich an jemanden wenden der einem Kartenlegen online könnte, um die Zukunft Wahrzusagen. Da wir uns hier aber nicht mit Wahrsagerei beschäftigen wollen hier nun ein paar Maßnahmen die wir alle ergreifen können um den Verbrauch von Erdöl in Zukunft senken können, so dass mehr Zeit bleibt um Alternativen zum Erdöl zu entwickeln:

  • weniger Autofahren
  • Raumtemperatur senken wenn möglich
  • Häuser Dämmen
  • Plastikverpackungen und Tüten nur dort verbrauchen wo es unbedingt notwendig ist
  • Flugbenzin besteuern (Warum gibt es eine Ökosteuer für Autos, für Flieger jedoch nicht)
  • …..

Sicherlich gibt es noch sehr viele ander Tips um Erdöl zu sparen und die oben sind auch nur ganz grob angerissen. Fakt ist jedoch, dass wir unsere Lebensweise zum Teil auch überdenken müssen. Doch dazu sind viele Menschen zu bequem und sind auch nicht bereit etwas in die Zukunft zu schauen. Nach dem Motto: “Was soll ich mich um die Zukunft kümmern, wenn ich es jetzt schön warm habe und mit meinem Auto überall hinfahren kann wohin ich möchte…”

Unverantwortlich finde ich solch eine Denkweise gegenüber unseren Kindern und Enkeln. Dieses Verhalten zeigt mir wieder einmal, das wir Menschen doch “Tiere” sind. Wir können einfach nicht nachhaltig handeln und die Lebensgrundlagen für unsere Nachkommen bewahren.

Dabei schließe ich mich selber nicht aus. Auch wenn ich versuche wenig Energie zu verbrauchen, so ist mir doch bewusst, dass ich ein Vielfaches der Energie verbrauche wie Menschen in Entwicklungsländern.

So nun habe ich aber genug getippt. Mehr dazu ein anderes mal.

Jetzt wird endlich Sommer und ich kann mich auch wieder aufraffen joggen zu gehen. Heute bin ich das zweite mal gelaufen und so langsam kommt der Motor auch wieder in Schwung :-).

Beim Laufen habe ich ja immer viel Zeit mir Gedanken zu machen. Heute bin ich auf das Thema der Fitnessstudios gekommen. Dort schwitzen ja auch manche Zeitgenossen lieber auf dem Laufband und dem Fahrrad, als sich in der freien Natur sportlich zu betätigen.

Könnte man nicht die Energie welche die Besucher der Studios auf den Geräten lassen Strom gewinnen? Ich weiß wir Menschen sind nicht so die riesen Kraftwerke. Aber 100 Watt treten die Fitessbegeisterten doch bestimmt auf den Fahrrädern im Studio oder nicht. Wenn dort 20 Fahrräder stehen die dauerhaft in Betrieb sind könnte man so schon 2 KW Strom abzwacken. Für einen Großteil der Beleuchtung sollte das schon reichen. Oder man könnte die entstehende Wärme in den Räumen nutzen um das Duschwasser vorzuwärmen. Dann müsste es nicht mehr so sehr aufgewärmt werden und man könnte noch zusätzliche Energie sparen. Denn die Vorräte an Heizöl steigen ja nicht. Ich denke wir müssten die Menschliche Energie, ähnlich wie bei den Passivhäusern, wesentlich effizienter nutzen.

Wenn ich jetzt mehr Zeit hätte könnte ich mir mal gedanke über das Energie-autarke Fitnessstudio machen. Das wäre doch bestimmt der Knüller. Vielleicht bekommt man für die Entwicklung eines solchen Konzeptes sogar staatliche Fördergelder.

Was haltet Ihr von der Idee?

So mein Rad ist wieder einsatzbereit und die Geschichte mit dem Fuß spielt sich auch wieder so langsam ein.

Jetzt war ich ja die letzten Tage auf die Öffis angewiesen, da ich kein Auto habe. Allerdings wundere ich mich immer wieder, wie viele Menschen hier in der Stadt mit dem Auto herumfahren. Die meisten Autofahrer macht das zudem auch noch aggressiv. So oft wie die sich hier gegenseitig anhupen…. Es wäre mal interessant eine Studie durchzuführen, wie sich innerstädtisches Autofahren auf den Stresspegel auswirkt und ob dies auch Einflüsse auf die Herzinfarktwahrscheinlichkeit bei diesen Autofahrern hat.

Sonntag ist hier zumindest mal die Innenstadt autofrei. Leider soll das Wetter nicht besonders werden. Ich bin der Meinung, dass die Innenstädte ruhig noch weiter vom Autoverkehr befreit werden könnten. Mit dem Rad ist man eh meist schneller und zudem ist radfahren volkswirtschaftlich wesentlich sinnvoller auf kurzen Distanzen. Vor allem wenn man sich mal die ganzen Subventionen anschaut die im Bereich Verkehr vom Staat gewährt werden. Sicher bringt die Automobilindustrie auch einige Arbeitsplätze mit sich, die will ich auch gar nicht in Abrede stellen. Das Recht, dass wir alle (auch ich) für uns aber in Anspruch nehmen, jederzeit und unbegrenzt mobil zu sein, ist langfristig sicherlich nicht haltbar. Zumindest glaube ich das spätere Generationen nicht mehr in der Form von diesem “Recht” gebrauch machen können wie wir es gerade tun.

Hier habe ich einen guten Überblick über verschiedene Mobilitätsarten gefunden. Insbesondere die Grafik rechts unten in der Seite finde ich interessant, wo die Verbräuche verschiedener Verkehrsmittel pro 100 km verglichen werden: Hier geht es zu der Seite zum Bereich Mobilität

So, genug wirr daher geschwafelt, die Arbeit ruft :-)

Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt!

So oder so ähnlich wird es mir wohl in den nächsten Tagen ergehen. Da ich mein Fahrrad etwas geschrotet habe muss ich nun auf die Öffis zurückgreifen. Bahn fahren macht ja auch so richtig viel Spass bei dem Wetter. Meine liebste Beschäftigung ist dabei zu ermitteln, wie viel Prozent der Leute die Zeitung lesen die BILD lesen. Immer wieder erschreckend wie sehr die bunten Bildchen doch auf den Homo Sapiens wirken.

Mal schauen bis wann ich den Drahtesel wieder zum Laufen gebracht habe. Viel schlimmer ist aber eigentlich, dass ich mir den Zehennagel ganz schön demoliert habe. Ich fürchte damit muss ich mich in professionelle Hände begeben. Eigentlich lass ich ja niemanden an meine Füße ran, aber in diesem Fall suche ich morgen wohl doch besser das Fußpflegestudio um die Ecke auf.

Ich sehe mich da schon in einem fiesen Fußpflegestuhl sitzen und die Tante malträtiert meine empfindlichsten Körperteile. Die Füße natürlich Ihr Ferkel :-)

Mal schauen wie viele Sitzungen ich brauche bis mein Nagel wieder selbständig weiterwachsen kann. Hauptsache die Tante kommt nicht auf die Idee die restlichen intakten Nägel zu lackieren oder mit Brillianten-Imitaten zu bekleben. Dann gibts nämlich ne Beule.

War jetzt alles etwas off topic, musste ich aber mal loswerden. Der nächste Beitrag beschäftigt sich wieder mehr mit dem Thema Energiesparen.

Dann auch endlich mit Bildern von den Velomobilen die ich im letzten Beitrag erwähnt hatte.

Hansjoerch der Pedikürenhasser

Das Auto ist ja bekanntlich des Deutschen liebstes Kind.

Wenn es um diese Sache geht versteht die deutsche Nation echt keinen Spaß. Zu merken ist dies auch immer wenn es um Diskussionen wie das Tempolimit oder die Spritpreise geht. Aber ist das Auto wirklich so ein cleveres Fortbewegungsmittel?

Ich habe einmal gelesen, dass im Schnitt pro Autofahrt 1,2 Insassen im Auto sitzen. Wenn ich nun jeden dieser Insassen mit einem Gewicht von 80 kg anrechne, komme ich auf eine Gesamtbeladung durch die Insassen von 96 kg im Durchschnitt pro Autofahrt. Im Verhältniss zu den Fahrzeuggewichten die in der Regel deutlich über einer Tonne liegen ist das geradezu lächerlich. Insbesondere im innerstädtischen Bereich und auf Kurzstrecken nimmt das Fahrzeuggewicht ganz erheblichen Einfluss auf den Spritverbrauch des Autos.

Doch warum fahren wir eigentlich solch schwere Autos durch die Gegend?

Noch vor 30 Jahren waren unsere Autos deutlich leichter. Sicher waren sie auch kleiner und nicht so stabil wie die heutigen Fahrzeuge. Immer höhere Anforderungen an die Crashsicherheit und den Komfort haben unsere Autos jedoch kräftig zunehmen lassen. Da können sich die Entwicklungsingenieure noch so sehr um Leichtbau bemühen, diesen Trend können sie nicht aufhalten. Zusätzlich wollen wir ja auch, dass unsere Autotür sich “satt” anhört wenn wir sie schließen…. Alles Dinge die Zusatzgewicht verursachen.

Die Lösung des Problems:

Die habe ich leider auch nicht parat. Wahrscheinlich gibt es dabei auch keinen Königsweg. Ein paar Ansätze habe ich jedoch (bitte nicht gleich hauen, einige sind bewusst provokativ):

  • Warum setzen wir nicht überall die zulässige Höchstgeschwindigkeit herunter. So müssten die Autos nicht mehr so stabil und schwer gebaut werden und wir hätten dennoch nicht mehr Verkehrstote.
  • Eine weitere Verteuerung der Spritpreise könnte zu einem trend zu sparsameren Fahrzeugen führen. Warum kündigt man nicht einfach heute schon an, dass in fünf Jahren die Spritpreise durch einen zusätzliche Steuer um 40 Cent pro Liter steigen. So könnten sich die Autofahrer lang genug darauf einstellen.
  • Muss es denn immer das Auto sein? Alle Konzepte die ich so sehe drehen sich um Elektroautos oder Brennstoffzellenfahrzeuge. Diese sind aber immer genau nach dem gleichen Muster gestrickt wie unsere jetzigen Fahrzeuge. Warum wagt nicht einmal jemand über ein neues Konzept zu sprechen. Ein Beispiel dafür wären Velomobile, die zwar Wetterschutz und Stauraumm bieten, aber mit Muskelkraft bewegt werdenn.

Warum ich mir heute darum Gedanken mache? Ganz einfach, am WE werde ich eine Messe für spezielle Fahrräder besuchen. Dort geht es um alternative Fortbewegungsmöglichkeiten. Ich werde mal ein paar Bilder von den “Exoten” machen und diese dann hier einstellen.

Am letzten Wochenende habe ich mir die aktuelle Zeitschrift der Stiftung Warentest gekauft.

Grund waren die getesteten Energiesparlampen.

In dem Test habe ich jedoch leider keine meiner Energiesparlampen finden können die ich daheim eingesetzt habe. Mit einiger Recherche habe ich dann auch den Grund herausgefunden. Bei mir habe ich etwas teurere Energiesparlampen von Osram und Philips eingesetzt, die normal nur über den Fachhandel vertrieben werden und nicht über den Baumarkt oder den Supermarkt um die Ecke.

Bei der Auswahl habe ich auf hohe Schaltfestigkeit geachtet, ein Punkt der sehr stark bei dem Test der Stiftung Warentest zu Abwertungen geführt hat. Ich verstehe gar nicht warum diese Lampen in dem Test nicht mit geprüft wurden. Sie sind zwar etwas teurer, sind jedoch laut den Herstellern die hochwertigsten Produktlinien in deren Programm. Eigentlich hätte ich von der Stiftung Warentest erwartet, dass sie in einem solchen Test versuchen einen Marktüberblick über verschiedene Produktklassen zu bieten.

Anscheinend ist es allerdings auch dort der Trend zu den billigsten Produkten angekommen. Die Testergebnisse zeigen dies ja recht eindeutig. Viele Modelle die dort getestet wurden sind allerdings auch schon gar nicht mehr auf dem Markt. Denn in dem Test wurde auch die Brenndauer der Lampen ermittelt. Da gute moderne Lampen jedoch bis zu 20.000 h brennen (das sind  2,28 Jahre durchgängiges Leuchten bei 24h Brenndauer pro Tag). Da die Modelle relativ schnell wechseln ist es natürlich schwierig immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.

Dennoch kann man aus dem Test ein paar Dinge ableiten. Denn die teuersten Lampen im Test haben auch relativ gut abgeschnitten. Allerdings handelt es sich dabeim um dimmbare Energiesparlampen. Diese gehören jedoch zu den von mir oben beschriebenen “besten” Produktlinien der Hersteller.

Qualität zahlt sich also auch beim Kauf einer Energiesparlampe aus.

Hat schon einmal jemand von Euch geprüft wieviel Strom er über das Jahr verteilt verbraucht?

Ich meine damit die Verteilung über die einzelnen Monate.

Gestern bei dem schönen Wetter waren ja sehr viele Menschen draußen unterwegs. Das heißt relativ wenig Menschen saßen in Ihren Wohnungen vor dem Fernseher oder PC und hatten das Licht dabei brennen. Im Sommer ist dieser Effekt bestimmt noch deutlich stärker zu spüren. Von meiner Arbeit weiß ich zum Beispiel, dass im Sommer wesentlich weniger Besucher auf unsere Internetseiten kommen. Das hat nichts damit zu tun, dass diese schlechter geworden sind, sondern mit dem guten Wetter und das die Leute etwas besseres zu tun haben als vor dem Internet zu sitzen.

Zusätzlich werden die Tage länger und man braucht nicht mehr so viel Strom für die Beleuchtung. Das sollte sich auf jeden Fall niederschlagen.

Auch bei der Heizung könnte der Stromverbrauch zurückgehen. Die Heizungspumpen machen einen relativ großen Anteil vom Stromverbrauch aus, habe ich mal gelesen. Wenn also die Heizung im Sommer abgeschaltet ist, so kann dieser Verbrauch auch eingespart werden.

Wesentlich mehr Strom wird allerdings verbraucht, um die ganzen Klimaanlagen im Sommer zu betreiben. In Privathaushalten gibt es jedoch relativ selten im Moment Klimaanlagen in Deutschland. Allerdings finden immer mehr von diesen mobilen “Klimaanlagen” den Weg in deutsche Wohnzimmer. Dennoch meine ich, dass dieser Effekt zu vernachlässigen ist.

….

So, wer suchet der findet. Im Internet habe ich auch einen interessanten Artikel zu dem Thema gefunden:

http://www.wind-energie.de/de/technik/netz%5Cverbundnetz/stromverbrauch/

Dort werden interessante Fakten genannt. Kann ich nur empfehlen mal durchzulesen.

Mal schauen, wenn ich mich dazu aufraffen kann werde ich mal meinen eigenen Verbrauch etwas genauer über das Jahr beobachten.

Nun hat mich doch noch einmal der Ehrgeiz gepackt.

Im letzten Post hatte ich ja über den Verbrauch und die Kosten für verschiedenen Kühlschränke geschrieben.

Dazu habe ich mir eine Excel-Tabelle angefertigt mit der ich relativ schnell vergleichen kann welche Version die günstigste ist.

Aus der Tabelle habe ich nun eine Grafik erstellt. Das macht die Sache doch sehr viel anschaulicher :-)

kosten-kuhlschrank2

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